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Geschichte des SV Kali Roßleben e. V.

 

1919 - Gründung des VfB Roßleben

Bereits 1861 gründeten 48 Männer den Männerturnverein in Roßleben. Bereits zwei Jahre später nahmen 17 Turner am 3. deutschen Turnfest teil. 1868 wirkten schon 74 Roßlebener beim 5. Turnfest mit. Fritz Hoffmann wurde 1889 Olympiamedaillengewinner und somit der erste Deutsche, der bei den olympischen Spielen eine Medaille erwarb. Der erste Versuch einen eigenständigen Fußballverein zu gründen, scheiterte  im November 1911. Jedoch gelang 1919 die Gründung des VfB Roßleben, den Verein für Bewegungsspiele/Verein für Ballspiele. Den ersten Titel holte der VfB Roßleben 1927 mit dem Gewinn der Gaumeisterschaften des Kyffhäuserbezirks. Am 21. Januar des gleichen Jahres gewann die Roßlebener Klostermannschaft die Bezirksmeisterschaft gegen den 48-maligen Bezirksmeister VfB Artern.

Im Frühjahr 1928 fand eine wichtige Besprechung zur Zukunft der Sportvereine in Roßleben statt. Als Ergebnis der Beratung kam es am  5. April 1928 zur Gründung eines neuen Sportvereins, dem Sportklub Eintracht Roßleben. Dieser hatte 35 aktive Mitglieder und wenige Tage später sein erstes Spiel im Klosterpark gegen Nebra. Dieses Wettspiel endete mit einem Unentschieden, wodurch kein Diplom ausgehändigt werden konnte. Folglich fand am 15. April das Rückspiel gegen Nebra statt. Am Ende des Spiels lag die Eintracht in Führung und entschied somit den Sieg für sich. Nun hatte sich die Eintracht ihr erstes Diplom verdient. Es kam sogar soweit, dass die Eintracht zum Bezirksmeister der Klasse 3 wurde und dadurch in die 2. Klasse des Kyffhäusergauses aufstiegt. Leider führten finanzielle Probleme 1934 zur Abgabe des Sportplatzes. Daher mussten die Fußballer nun auf dem Gelände des Turnvereins spielen und trainieren.

 

1949 - Gründung der BSG Aktivist Roßleben

Am 6. Mai 1949 gründete sich die Betriebssportgemeinschaft (BSG) Aktivist Roßleben. Die Sportler konnten zwar auf einem Sportplatz trainieren, aber trotzdem herrschten defizitäre Umstände: ausrangierte Güterwagen der Deutschen Reichsbahn nutze man als Umkleidekabinen, Fußballschuhe sowie Sportbekleidung erlangte man nur auf Zuteilung oder mit Aufpreis. Die Vorläufer der BSG waren der VfB Roßleben und der Rot-Sport Roßleben. Dennoch wurde der Fußball erst mit dem Gründen der BSG zum Volkssport. Dadurch konnten die Bedingungen für die Ausübung des Sports stark verbessert werden. Von Anfang an bestand der Aktivist aus den Sektionen: Fußball, Kegeln und Turnen. Am 7. November 1951 wurde das neue Sportlerheim der BSG Aktivist auf dem Sportplatz in Roßleben eingeweiht. Gleich darauf konnte die erste Fußballmannschaft des Vereins in der Saison 1951/1952 den Kreismeistertitel erringen.    

Mit dem Erscheinen der Betriebszeitung des Kaliwerks ab 1951, die auch Berichtserstattungen über den Fußball enthielt, stand der Fußball noch mehr im Mittelpunkt.

1988 konnte man "40 Jahre BSG Aktivist Roßleben" feiern. Zahlreiche Aktive wurden für ihre langjährigen Verdienste ausgezeichnet. Ein weiterer Höhepunkt war 1989/1990 der Aufstieg der BSG in die damalige Bezirksliga.

 

1991 - Umbenennung in SV Kali Roßleben e. V.

In der DDR als Betriebssportgemeinschaft Aktivist Roßleben bekannt, wurde der Verein nach der Wende in SV Kali Roßleben e.V. umbenannt. Mit der Einführung der neuen Struktur der Spielklassen wurde der SV Kali Roßleben e. V. der Landesklasse zugeordnet. Nach einigen positiven Jahren in der Landesklasse folgte der Absturz in die Kyffhäuserliga binnen 2 Jahren. Seit dieser Zeit spielte man gegen Mannschaften, wie Bad Frankenhausen und Kalbsrieth. Doch es kamen wieder bessere Zeiten. Denn nach einer harten, kämpferischen Saison belohnten sich die Spieler des SV Kali für ihre schwere Arbeit mit dem erhofften Aufstieg in die Bezirksliga. Weitere Erfolge für die Benecke Schützlinge folgten zum Beispiel in der Saison 2006/2007. Sie waren so erfolgreich, dass sie voller Eifer von Sieg zu Sieg marschierten. Der Aufstieg war in greifbarer Nähe. Doch dann kam es anders als erwartet. Durch mannschaftliche Schwächen am Ende der Rückrunde wurde die Mannschaft um ihren Lohn gebracht. Somit war der Traum des Aufstiegs in die Landesklasse, in der man vor einem Jahrzehnt stark auftrumpfte, geplatzt. Zum Ende der Saison legte der langjährige Trainer Hans-Dieter Benecke das Traineramt nieder. Doch die brisante Saison 2007/2008 unter dem neuen Trainer Steffen Giese stellte das ganze Gegenteil zur erfolgreichen Vorsaison dar. Man dominierte nicht mehr die Liga, sondern der SV Kali Roßleben wurde von der Liga dominiert. Zunächst brachte zur Winterpause ein neuer, erfahrener Co-Trainer frischen Wind. Sogleich drehte man den Spieß zur Rückrunde um. Heraus kamen so manche Überraschungen gegen Teams, wie beispielsweise Westerengel, wodurch man die Abstiegsängste aus dem Weg räumte. Letztendlich konnte sich der SV Kali Roßleben sogar drei Spieltage vor Saisonende den vorzeitigen Klassenerhalt sichern.

In der Saison 2010/11 erfolgte ein herber Rückschlag für die junge Truppe des SV Kali Roßleben. Zum Abschluss der Hinrunde rangierte die Mannschaft noch mit 8 Punkten Vorsprung auf einem Abstiegsplatz im Mittelfeld der Liga. Nach einer katastrophalen Rückrunde mit zahlreichen Verletzungen musste die Mannschaft leider als Tabellenletzter den Gang in die Kyffhäuserliga antreten. Entgegen der Erwartungen vieler Kritiker ging die Mannschaft gestärkt aus der schweren Vorsaison hervor und entwickelte eine mannschaftliche Geschlossenheit. Angeführt vom Torschützenkönig der Saison Norman Both lieferte sich der SV Kali Roßleben einen packenden Zweikampf mit der LSG 80 Oberheldungen um den Meistertitel. Aufgrund der geschlossenen Manschaftsleistung konnte letztendlich der SV Kali Roßleben den Meisterpokal in Empfang nehmen und in der Saison 2011/2012 den Aufstieg in Kreisoberliga feiern.

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