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Roßleben dreht in der zweiten Hälfte einen zwei Torerückstand und steht trotzdem wieder ohne Punkte da

Der SV Kali Roßleben hatte sich auf heimischen Rasen viel vorgenommen und wollte trotz aller Personalsorgen die drei Punkte in Rossleben behalten. Greußen trat ohne ihren etatmäßigen Torschützen Hansgeorg Steinmetz die Reise nach Roßleben an.

Wie bereits in den letzten Spielen kam Roßleben zu unkonzentriert aus der Kabine und setzte die taktischen Anweisungen des Trainergespanns am Anfang der Party nicht um. So musste Roßleben bereits ab der 10. Minute einem Rückstand hinterherlaufen. Kurt Karl hatte Greußen in Front geschossen. Nachdem der Rest der ersten Hälfte ohne weitere nennenswerte Szenen dahinplätscherte, lag Roßleben in der 32. Minute plötzlich mit 0:2 im Rückstand. Erneut war Kurt Karl zur Stelle und traf für Greußen. Nach einem Freistoß aus dem Mittelfeld stand in der 37. Minute plötzlich Stephan Gebhardt allein vorm Tor und konnte für Roßleben den 1:2 Pausenstand markieren.

Rossleben hatte sich auch aufgrund der letzten Minuten der ersten Halbzeit viel vorgenommen und kam motivierter aus der Halbzeit. Allerdings wurden sie in der 46. Minute durch einen verunglückten Klärungsversuch im eigenen Strafraum gleich wieder durch Kurt Karl bestraft und so stand es 1:3. Trotz alledem stimmte in der zweiten Halbzeit die Moral in der Truppe, so dass Roßleben schnell den 2:3 Anschlusstreffer durch Straub markieren konnte (51. Minute). Nach einem herrlich vorgetragenen Spielzug über Grosse und Straub konnte Perpond in der 63. Minute den verdienten 3:3 Ausgleich erzielen. Roßleben war nun drauf und dran die Partie zu drehen. Nachdem Straub in der 68. Minute im vollen Tempo im Greußener Strafraum nur durch ein Foul zu stoppen war, ging Rossleben sogar durch den verwandelten Elfmeter von Lehnert mit 4:3 in Führung.

Ab diesem Zeitpunkt rückte zunehmend das Schiedsrichtergespann in den Blickpunkt. Denn zwei Minuten nach der Roßlebener Führung wurde Patrick Fleischer, er krümmte sich vor Schmerzen, klar in der Rosslebener Hälfte gefoult. Da der Schiedsrichter Trebes weiterspielen ließ und Greußen das Spiel nicht unterbrach, wurde der Ball in den Rosslebenener Strafraum geflankt. Müller spitzelte eindeutig den Ball vor dem Greussener Stürmer weg. Aber zum Entsetzen aller entschied der schwache Schiedsrichter auf Strafstoß für Greußen. Erik Merl parierte den fälligen Elfmeter souverän und klärte zur Ecke. Beim folgenden Eckball wurde der Roßlebener Torwart klar im Fünfmeterraum von einem Greußener Spieler behindert, so daß er nicht an den Ball kam und Lars Bauer ungehindert zum 4:4 einkopfen konnte (71. Minute). Roßleben gab sich trotz alle dem nie auf und drängte auf das 5:4. Nach einem sehr guten Zuspiel von Nowosadka auf Straub stand dieser frei vorm Torwart und konnte nur durch ein Herunterreißen vom Abwehrspieler am Torerfolg gehindert werden. Allerdings entschied das überforderte Schiedsrichterteam auf Eckstoss. Absolut unnötig die Reaktion vom Greußener Torwart Gräfe, der nach dieser Aktion den Roßlebener Stürmer Straub verbal hart anging. Der direkt daneben stehende Schiedsrichter ließ diese Situation ungeahndet, so dass Gräfe ungeschoren davonkam. Richtig hitzig wurde noch einmal die Schlussphase. Nach der gelb-roten Karte für den Roßlebener Kapitätn Hartung ging Greußen durch den folgenden direkt verwandelten Freistoß mit 5:4 durch Martin Wagner in Führung (85. Minute). In der 87. Minute erhöhte der Greußener Bauer sogar noch auf 6:4.

Durch die couragierte zweite Halbzeit hatte sich Roßleben mehr verdient. Das Schiedsrichterteam um Herrn Trebes hatte sicherlich nicht ihren besten Tag, da es in vielen Aktionen sehr zweifelhaft urteilte. Grundsätzlich passen die zuletzt gezeigten Leistungen der Roßlebener nicht zu den Endergebnissen zusammen. Nachdem alle dachten, dass die Pechsträhne der ersten Halbserie überstanden schien, führen derzeit eigene Unkonzentriertheiten, Pech und zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen dazu, dass Roßleben am Tabellenende verweilt.

SV KALI Roßleben

Erik Merl, Benny Steinecke, Philipp Schiele (82. Min. Michael Schreiter), Florian Müller, Daniel Hartung, Daniel J. (57. Min. Kevin Lehnert), Stephan Gebhardt (46. Min. Patrick Fleischer), Tom Nowosadka, Patrick Straub, Ronny Perpond, Leon Große,

weiter im Kader:

Michael Drost, Andre Lottermoser

Tore

0:1 Kurt Karl (10. Minute)

0:2 Kurt Karl (32. Minute)

1:2 Stephan Gebhardt (37. Minute)

1:3 Kurt Karl (46. Minute)

2:3 Patrick Straub (51. Minute)

3:3 Ronny Perpond (63. Minute)

4:3 Kevin Lehnert (68. Minute)

4:4 Lars Bauer (71. Minute)

4:5 Martin Wagner (85. Minute)

4:6 Lars Bauer (87. Minute)

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