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Roßleben belohnt sich nicht in der zweiten Halbzeit

Zwei absolut unterschiedliche Halbzeiten prägten das Spiel in Bielen. In der ersten Halbzeit spiegelte sich die Tabellenkonstellation Erster gegen Letzter wider. Bielen spielte von Beginn an auf Sieg. Durch variables Passspiel und enorme laufbereitschaft setze Bielen von Beginn an Roßleben unter Druck und führte berechtigt zur Halbzeit mit 2:0. Ein ganz anderes Bild zeigte sich in der zweiten Halbzeit. Roßleben legte die Passivität ab, konnte Bielens Passspiel frühzeitig unterbinden und war drauf und dran das Spiel zu drehen.

In der ersten Halbzeit trat Bielen wie ein Tabellenführer auf und dominierte die ersten 45 Minuten ganz klar. Das Roßlebener Spiel fand quasi nicht statt, da Entlastungsangriffe kaum stattfanden und Bielen mit seinem schnellen Umkehrspiel ständig für Gefahr sorgte. Trotz der drückenden Überlegenheit von Bielen in der ersten Halbzeit entstanden die beiden Tore durch absolute Schlafeinlagen der Roßlebener Hintermannschaft. In der 9. Minute war Thomas Riemekasten zum ersten Mal erfolgreich. Nach einem Eckball trat Florian Müller am kurzen Pfosten am Ball vorbei. Die Roßlebener Hintermann ging davon aus, dass der dürftig ausgeführte Eckball  geklärt würde und ließ Thomas Riemekasten fünf Meter vorm eigenen Tor ungedeckt. Diesen Fauxpas bestrafte der Bielener Stürmer eiskalt und traf zur viel umjubelten Bielener Führung. Roßleben noch vollkommen unsortiert, wurde bereits zwei Minuten später wieder bestraft. Bielen war über die linke Seite in den Roßlebener Strafraum eingedrungen. Daniel Tetzel passte den Ball in die Mitte. Da Silvio Steinecke den Ball am kurzen Pfosten verpasste, stand plötzlich sein Bielener Mannschaftskollege Thomas Riemekasten am langen Pfosten allein und traf unbedrängt aus einem Meter zur 2:0 Führung. Bielen war bestrebt, die Führung auszubauen. Jedoch scheiterte Bielen entweder an der nunmehr besser organisierten Roßlebener Abwehrreihe oder am eigenen Unvermögen.

In der zweiten Halbzeit ein vollkommen anderes Bild. Roßleben präsentierte sich nicht mehr wie ein Absteiger. Wie in der Vorwoche gegen den VfB Werther bedurfte es eines Zwei-Tore-Rückstandes um aufzuwachen. Bielen versuchte das Spiel zu kontrollieren. Durch deutlich bessere Zweikampfführung und höhere Passgenauigkeit konnte Roßleben jedoch die Unzulässigigkeiten der Bielener ausnutzen und erste Achtungszeichen setzen. Dies bemerkten auch die Bielener Zuschauer, die zunehmend unruhiger worden. Nachdem Patrick Straub die erste gute Möglichkeit zum Anschlusstreffer noch liegen ließ, machte er es in der 65. Minute besser. Bei einem langen Abschlag von Ralf Babuke irritierte Tom Nowosadka die Bielener Hintermannschaft. Patrick Straub nahm den Abschlag auf und lief allein auf den Bielener Schlussmann zu und traf zum 2:1. Angetrieben vom Anschlusstreffer wurde Roßleben noch gefährlicher. Leon Große konnte auf der linken Außenbahn seine Offensivqualitäten mehrfach unter Beweis stellen. Jedoch verpasste Roßleben den Ausgleich. Als Patrick Straub in der 80. Minute von Tom Nowosadka allein auf die Reise geschickt wurde, entschied er sich diesmal allein vorm Bielener Schlussmann auf den mitgelaufenen Andre Lottermoser zu spielen. Da sein Pass jedoch zu ungenau war, trudelte der Ball knapp am Pfosten vorbei ins Aus. Die letzte Möglichkeit für einen Ausgleich bot sich Roßleben in der 85. Minute, als sich Daniel J. auf der rechten Außenbahn gut durchgesetzt hatte. Da er aber den in der Mitte vollkommen freistehenden Patrick Straub übersah und sich für einen Abschluss von der Außenlinie entschied, blieb diese gute Möglichkeit ungenutzt. Roßleben warf jetzt alles in den Angriff. Als in der 90. Minute die Abseitsfalle nicht funktionierte, vollstreckte der eingewechselte Florian Tetzel zur Vorentscheidung. Die Moral der kämpfenden Roßlebener war nunmehr gebrochen, so dass Thomas Riemekasten in der Nachspielzeit den chancenlosen Roßlebener Ersatztorwart Michael Drost noch zum 4:1 überwinden konnte.

Nach einer indiskutablen ersten Halbzeit von Roßleben, in der Bielen als berechtigter Tabellenführer auftrat, verpasste Roßleben nach einer starken zweiten Hälfte den Ausgleich. Da sowohl Kraja als auch Großfurra im Abstiegskampf punkteten, wird die Mission Klassenerhalt nach derart ausgelassenen Chancen zwar schwieriger, aber ist immer noch greifbar.

SV KALI Roßleben

Ralf Babuke (71. Min. Michael Drost), Benny Steinecke, Christian Koch, Philipp Schiele (65. Min. Andre Lottermoser), Florian Müller, Daniel Hartung, Daniel J., Tom Nowosadka (86. Min. Kevin Lehnert), Patrick Straub, Ronny Perpond, Leon Große,

weiter im Kader:

 

Tore

1:0 Thomas Riemekasten (9. Minute)

2:0 Thomas Riemekasten (11. Minute)

2:1 Patrick Straub (65. Minute)

3:1 Florian Tetzel (90. Minute)

4:1 Thomas Riemekasten (90. Minute)

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