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Punkt für die Moral

In einem insgesamt durchwachsenen Spiel konnte Roßleben mit einem Schlussspurt noch einen verdienten Punkt gegen den VfB Werther retten.

Beide Mannschaften agierten zunächst defensiv und bauten auf Konter. Die Anfangsviertelstunde domierte dabei jedoch der VfB Werther, da Roßleben durch Fehler bei der Ballannahme und ungenaue Zuspiel leichtfertig die Bälle verlor und somit Werther zum Kontern einlud. Jedoch entwickelten die Angriffe von Werther keine richtige Gefahr bzw. konnten durch die Roßlebener Abwehr entschärft werden. In der 20. Minute brannte es jedoch im Roßlebener Strafraum als Carsten Schiminitzki bis auf die Grundlinie vordrang und scharf in die Mitte passte. Jedoch konnte Ralf Babuke den Ball vorm einschussbereiten Pascal Wetzler ablenken. Nach einem schnellen Zuspiel zwischen Mathias Lottermoser und Ronny Perpond konnte erst der Werther Torwart die Situation klären. In der 32. Minute tauchte Carsten Schiminitzki vor Ralf Babuke auf, der gerade noch zur Ecke klären konnte. Mit der anschließenden Ecke ging Werther jedoch in Führung. Nachdem Philipp Schiele den Ball zunächst klären konnte, flankte Werther den Ball in die Mitte. Völlig freistehend traf Hans-Philipp Nebelung aus vier Metern zur Führung von Werther. Roßleben antwortete prompt, Mathias Lottermoser setzte Leon Große gekonnt in Szene, der leider das Tor knapp verfehlte. Bei einem Freistoß von Patrick Straub aus dem Halbfeld schaltete Mathias Lottermoser am schnellsten. Jedoch scheiterte er mit seinem Kopfball an Markus Teichmann im Werther Tor. Den Abpraller konnte Ronny Perpond leider nicht erreichen, so dass es mit dem knappen Rückstand für Roßleben in die Pause ging.

Selbstbewusst und bestrebt das Spiel noch zu drehen, begann Roßleben druckvoll. Werther beschränkte sich zunehmend aufs Verteidigen und Kontern. Jedoch stand Roßleben im Vergleich zur ersten Hälte deutlich besser und konnte die Angriffsbemühungen von Werther entschärfen. Nachdem Florian Müller der Ball an den angelehnten Arm sprang, entschied der Schiedsrichter auf Freistoß. Den fälligen Freistoß hob Toni Schinkel aus 17 Metern unhaltbar über die Roßlebener Mauer zur 2:0 Führung von Werther. Roßleben ließ sich von diesem Rückschlag jedoch nicht beirren und spielte weiter nach vorn. In der 66. Minute verpasste Ronny Perpond den Anschlusstreffer als er freistehend im Strafraum von Werther nur das Außennetz traf. In der 74. Minute war es endlich soweit. Kevin Lehnert schickte Leon Große auf die Reise, der von der Grundlinie Patrick Straub anspielte und dieser den viel umjubelten Anschlusstreffer erzielte. Roßleben drängte nun auf den Ausgleich. In der 90. Minute war es soweit. Einen langen Ball von Kevin Lehnert verlängerte Ronny Perpond per Kopf zu Stephan Gebhardt. Dessen Gegenspieler Florian Otto versuchte vor ihm zu klären und traf jedoch mit seinem Kopfballeigentor zum Roßlebener Ausgleich. Roßleben wollte nun noch die drei Punkte einfahren und warf alles nach vorn. Noch einmal spannend wurde es jedoch nur im Roßlebener Strafraum, als Carsten Schiminitzki aus acht Metern verzog.

Aufgrund des Spielverlaufs kann Roßleben mit dem Punkt zufrieden sein. Zugleich hat Roßleben bewiesen, dass die mannschaftliche Moral stimmt. Jedoch hat man es verpasst gegen einen gleichwertigen Gegner einen wichtigen Heimsieg im Abstiegskampf einzufahren. Nächste Woche gilt es nun, die bislang in der Rückrunde gezeigten Leistungen auch in Bielen abzurufenm um beim Tabellenführer bestehen zu können.

SV KALI Roßleben

Ralf Babuke, Benny Steinecke, Philipp Schiele, Florian Müller, Daniel J., Tom Nowosadka, Mathias Lottermoser (60. Min. Andre Lottermoser) Patrick Straub, Ronny Perpond, Leon Große (85. Min. Stephan Gebhardt), Patrick Fleischer (67. Min. Kevin Lehnert),

weiter im Kader:

Michael Drost, Michael Schreiter, Andy Vollrath

Tore

0:1 Hans-Philipp Nebelung (33. Minute)

 

0:2 Toni Schinkel (59. Minute)

 

1:2 Patrick Straub (74. Minute)

 

2:2 Florian Otto (90. Minute - Eigentor)

 

 

 

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