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Roßleben setzt im Abstiegskampf ein Achtungszeichen

 Bedingt durch Verletzungen und Sperren trat Roßleben das Nachholespiel in Sundhausen etwas ersatzgeschwächt an. Durch eine starke kämpferische und geschlossene Mannschaftsleistung konnten letztendlich drei wichtige Punkte im Abstiegskampf eingefahren werden.

Sundhausen begann das Spiel sehr druckvoll und spielte zielstrebig nach vorn. In den ersten 15 Minuten wurde Roßleben regelrecht in der eigenen Hälfte eingeschnürt. Entlastungsangriffe waren eine Seltenheit. Die drückende Überlegenheit von Sundhausen spiegelte sich jedoch nicht im Zwischenergebnis wieder, da Sundhausen beste Abschlusschancen ungenutzt verstreichen ließ.

Nach einer schönen Kombination zwischen Patrick Straub und Mathias Lottermoser tauchte in der 20. Minute plötzlich Mathias Lottermoser frei vorm Sundhäuser Tor auf. Leider war der Abschluss zu ungenau, so dass der Ball am linken Pfosten vorbeistrich. Angetrieben von diesem Achtungszeichen war Roßleben nunmehr im Spiel und konnte die Partie ausgeglichen gestalten. In der 34. Minute tauchte plötzlich Patrck Straub im Sundhäuser Strafraum auf und wurde vom Schlussmann zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoss verwandelte der Gefoulte zur Roßlebener Führung. Die Chance zum Führungsausbau bot sich Ronny Perpond bereits vier Minuten später, als eine Abseitsfalle der Sundhäuser nicht funktionierte. Jedoch scheiterte er am reaktionsschnellen Sundhäuser Schlussmann.

Aufgrund der deutlichen Leistungssteigerung in den letzten 20 Minuten der ersten Hälfte ging Roßleben vielleicht etwas glücklich, aber auch nicht ganz unberechtigt mit der Führung in die Pause. Die zweite Hälfte wurde von beiden Mannschaften offen gestaltet. Sundhausen drängte auf den Ausgleich und Roßleben blieb beim schnellen Umkehrspiel stets gefährlich. Da beide Mannschaften gute Chancen nicht nutzten, wurde es eine spannende Schlussviertelstunde.

Die größte Chance zum Ausgleich für Sundhausen bot sich in der 76. Minute. Nach einem Missverständnis zwischen Daniel J. und Benny Steinecke ließ sich ein Sundhäuser Spieler bei der Klärungsaktion einfach fallen und der ansonst souveräne Schiedsrichter entschied auf Elfmeter. Der Sundhäuser Kapitän Martin Heise scheitere jedoch an Ralf Babuke, so dass es bei der Roßlebener Führung blieb. Die absolute Vorentscheidung verpasste Patrick Straub als er den Sundhäuser Keeper bereits umkurvt hatte, dann aber aus spitzem Winkel nur das Außennetz traf. Nach einem Zuspiel von Andy Vollrath tankte sich wiederum Patrick Straub durch den Sundhäuser Strafraum und musste sich nur dem Schluss geschlagen geben, der geschickt den Winkel verkürzte. Da Roßleben die Vorentscheidung verpasste, wurden es noch einmal intensive Schlussminuten. Gegen vollständig aufgerückte Sundhäuser wurde Andy Vollrath geschickt freigespielt. Dieser legte sich gekonnt den Ball am Schlussmann vorbei und hätte somit zur Entscheidung einnetzen können. Jedoch stoppte ihn der Sundhäuser Schlussmann regelwidirg, so dass der Schiedsrichter in der 88. Minute ihn mit einer roten Karte vom Platz verweisen musste.

Auch mit zehn Mann drängte Sundhausen auf den Ausgleich. Spannend wurde es noch einmal, als Sundhausen aus acht Metern nur den Außenpfosten traf. Die letzte Chance des Spiel bot sich Sundhausen mit einem Freistoß aus 16 Metern. Den Schuss konnte jedoch Mathias Lottermoser klären, so dass Roßleben den viel umjubelten Sieg einfuhr.

Aufgrund der verkurksten Hinrunde lässt sich zumindest feststellen, dass Roßleben im Abstiegskampf ein Lebenszeichen gesetzt hat und das in der Hinrunde vermisste Glück scheinbar wiedergefunden hat. Nunmehr gilt es, auf der gezeigten Mannschaftsleistung aufzubauen und im nächsten Spiel gegen Werther nachzulegen.

 

SV KALI Roßleben

Ralf Babuke, Benny Steinecke, Philipp Schiele, Florian Müller, Daniel J., Tom Nowosadka, Mathias Lottermoser, Patrick Straub, Ronny Perpond (85. Min. Andy Vollrath), Stephan Gebhardt (20. Min. Andre Lottermoser), Patrick Fleischer (66. Min. Kevin Lehnert),

weiter im Kader:

Michael Drost, Michael Schreiter

Tore

0:1 Patrick Straub (34. Minute)

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