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Roßleben verliert auch das letzte Heimspiel der Saison gegen Bielen

Erneut konnte Roßleben keinen Heimsieg einfahren. Vielmehr verlor Roßleben auch das letzte Heimspiel mit 0:1 gegen Bielen.

Deutlich ersatzgeschwächt trat Roßleben das letzte Heimspiel der Saison an. Letztes Jahr in letzter Sekunde noch dem Abstieg entgangen, hat sich der SV Bielen in dieser Saison als eine der spielstärksten Mannschaften präsentiert. Dementsprechend spiegelte sich diese Konstellation auch im gesamten Spielverlauf wieder. Bielen begann von Beginn an, das Spiel zu kontrollieren. Roßleben beschränkte sich zunächst darauf, über das schnelle Umkehrspiel für Gefahr zu sorgen. Da jedoch beide Abwehrreihen sehr aufmerksam agierten, entwickelten sich keine Torchancen. Lediglich bei Standardsituationen war Bielen über Lars Pohl gefährlich.

Ab der 30. Minute erhöhte Bielen den Druck und das Tempo im Spiel und stellte Roßleben somit zunehmend vor Probleme. Die erste Großchance war jedoch mehr ein Zufallsprodukt. Ein Schuss von Bielen aus der zweiten Reihe fälschte Silvio Steinecke ab. Jedoch konnte Roßlebens Schlussmann Ralf Babuke den Ball gerade noch über die Latte lenken (35. Minute). Nach einem Ballverlust im Mittelfeld konterte Bielen. Nur durch ein Foul von Daniel Hartung konnte der Angriff ncoh unterbunden werden. Den fälligen Freistoß aus 25 Meter Entfernung hob Florian Tetzel über die Mauer. Doch auch diesmal konnte Ralf Babuke den Ball noch um den Pfosten lenken. Folglich ging es torlos in die Halbzeitpause.

Roßleben kam deutlich gestärkt aus der Kabine und setzte zu Beginn der zweiten Halbzeit Achtungszeichen. Jedoch sprang leider nichts zählbares heraus. In der 50. Minute war es erneut Lars Pohl, der bei einem Eckball am höchsten sprang und so aus Nahdistanz zum Kopfball kam. Jedoch konnte Ralf Babuke den Ball noch von der Linie kratzen. Dann rückte zunehmend das Schiedsrichtergespann in den Mittelpunkt. Bei einem Ballgewinn von Marco Worbs im eigenen Strafraum entschied der Schiedsrichter zur Überraschung von Roßleben und Bielen auf Strafstoß (53. Minute). Den fälligen Elfmeter konnte Ralf Babuke zwar noch halten, der Nachschuss fand jedoch seinen Weg ins Tor. Auch diesmal rückte das Schiedsrichtergespann in den Fokus. Denn zur Überrraschung von Bielen verweigerte der Linienrichter den Treffer, da ein Spieler vom SV Bielen zu früh eingelaufen war. Wahrscheinlich eine Konzessionsentscheidung, da ein Foulspiel scheinbar nur vom Schiedsrichter gesehen wurde. Doch in der 56. Minute ging Bielen dann doch in Führung. Riccardo Henning hatte sich über die linke Seite gegen drei Gegenspieler durchgesetzt und tauchte dann freistehend im Strafraum auf und schob aus elf Metern zur Führung ein. Einen Kopfball von Marco Worbs konnte Benjamin Bösenberg nicht festhalten. Den Nachschuss von Marco Worbs wehrte er noch ab. Leider blieb der Ball am kurzen Pfosten liegen und sprang nicht zum Ausgleich ins Tor. Danach passierte im Spiel nicht mehr viel. Lediglich das Schiedsrichtergespann versuchte noch, ein paar Akzente im Spiel zu setzen.

Bei einem engagierten Spiel von beiden Seiten zeigte Bielen die bessere Spielanlage und hat letztendlich aufgrund der Mehrzahl von Großchancen das Spiel gewonnen. Jedoch muss auch festgestellt werden, dass dieses schnelle und kurzweilige Spiel kein Schiedsrichtergespann gebraucht hätte, welches sich selbst in den Vordergrund stellt. Normalerweise sollten gerade Schiedsrichter nicht versuchen, dem Spiel den eigenen Stempel aufzudrücken.   

SV KALI Roßleben

Ralf Babuke, Chris Fleischer, Marco Worbs, Daniel Hartung, Kai Reichardt (2. Min. Benny Steinecke), Michael Drost (6. Min. Michael Schreiter, 62. Min. Kevin Lehnert), Leon Große, Mathias Lottermoser, Falko Dvoracek, Christian Koch, Patrick Straub

weiter im Kader:

 

0:1 Ricardo Henning (56. Minute)

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