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Roßleben verliert die Windlotterie in Werther mit 1:2

 

Bei starkem Wind war für beide Mannschaften ein richtiges Fussballspiel nur schwer möglich. So entwickelten sich zwei unterschiedliche Halbzeiten. Werther hatte die Platzwahl gewonnen und entschied sich dafür, die erste Halbzeit mit Rückenwind zu beginnen. Folglich spielte Werther sehr druckvoll nach vorn. Roßleben agierte aus einer kompakten Abwehr und versuchte gegen den Wind, flach herauszuspielen. Dennoch war es Werther, die zunächst für Torgefahr sorgten. Ein erstes Achtungszeichen setzte Werther indem ein Freistoss von der Mittellinie, bedingt durch den starken Rückenwind, direkt aufs Tor gezogen wurde. Den Schuss konnte jedoch Ralf Babuke im Roßlebener Tor entschärfen. Werther erhöhte den Druck und setzte durch Nico Kramer das nächste Achtungszeichen. Dessen Schuss strich jedoch am Lattenkreuz knapp vorbei. Roßleben versuchte immer wieder, durch ihr schnelles Umschaltspiel für Entlastung zu sorgen. Jedoch wurden die Nadelstiche nicht immer konsequent zu Ende gespielt. Als sich bei einer flachen Eingabe Christian Koch und Carsten Schiminitzki gegenseitig behinderten und zu Fall kamen, stand mit einmal Nico Kramer frei im Roßlebener Strafraum. Er scheiterte jedoch unbedrängt aus 10 Metern am stark reagierenden Roßlebener Schlussmann (20. Minute). Beim darauffolgenden Eckball sprang Daniel Hartung der Ball an die Hand, so dass Schiedsrichter Danny Meyer folgerichtig auf Strafstoss entschied. Beim fälligen Elfmeter zielte Carsten Schimimitzki jedoch zu genau und traf nur den Pfosten. In der 28. Minute ging Werther jedoch in Führung. Nachdem Werther viele gute Chancen ausgelassen hatte, war es letztendlich Roßleben, das zur Führung von Werther traf. Bei einer Flanke köpfte Daniel Hartung in bester Stürmermanier ins eigene Tor.

Die Chance zum Ausgleich ergab sich für Roßleben in der 35. Minute. Ein Freistoss von Marco Worbs wurde noch von der Mauer abgefälscht, so dass Pascal Wetzler im Tor von Werther reaktionsschnell den Ball noch von der Linie holte. Als sich in der 39. Minute Danny Pfohl gegen zwei Angreifer gekonnt durchgesetzt hatte, schien die Situation eigentlich geklärt. Jedoch spielte er den Ball Werthers Florian Otto in die Füße, der auf Carsten Schimimitzki durchsteckte und dieser aus 12 Metern unhaltbar zur 2:0 Halbzeitführung vollstreckte.

In der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein komplett anderes Spiel. Roßleben nunmehr angetrieben vom nicht mehr so starken Rückenwind übernahm das Zepter und setzte Werther sofort unter Druck. Werther konnte sich nur noch auf das Verwalten der Halbzeitführung beschränken und versuchte gegen die aufrückenden Roßlebener mit schnellen Kontern zur Entlastung beizutragen. Pech hatte Roßleben, als ein Freistoss von Marco Worbs von der Unterkante der Latte wieder zurück ins Feld sprang. Danach war zwar Roßleben druckvoll, agierte aber unglücklich. Als Patrick Straub in der 70. Minute elfmeterreif gefoult wurde, blieb der Pfiff vom Schiedsrichter leider aus. Bei einem Kopfball von Robert Mundin war Werthers Schlussmann zur Stelle und konnte die Situation entschärfen. Die Vorentscheidung verpasste Werther in der 80. Minute, als Michael Bonnet allein auf Ralf Babuke zu lief, aber letztendlich scheiterte. Als der eingewechselte Kevin Lehnert in der 89. Minute mit einem schönen Freistoss aus 20 Metern noch einmal verkürzen konnte, keimte noch einmal Hoffnung auf Roßlebener Seite auf. Als in der Nachspielzeit bei einem Getümmel im Strafraum von Werther ein Abwehrspieler den Ball mit der Hand führte, hätte man aus Roßlebener Sicht im Vergleich zur Situation in der ersten Hälfte auch auf Elfmeter entscheiden können. Leider fehlte es hier dem Schiedsrichtergespann an Mut, mit dem Schlusspfiff noch einmal auf Elfmeter zu entscheiden.

Bei einer couragierten Leistung hat sich Roßleben leider mit einem Eigentor und einen unnötigen Abwehrfehler um die Möglichkeit eines Punktegewinnes gebracht.

SV KALI Roßleben

Ralf Babuke, Florian Müller, Christian Koch, Mathias Lottermoser, Daniel Hartung, Marco Worbs, Robert Mundin, Falco Dvoracek, Leon Große (46. Min. Tom Nowosadka), Patrick Straub, Danny Pfohl (80. Min. Kevin Lehnert)

weiter im Kader: Kai Heimhold, Toni Benkenstein, Michael Schreiter, Chris Fleischer

 

Tore

1:0 Daniel Hartung (28. Minute Eigentor)

2:0 Carsten Schiminitzki (39. Minute)

2:1 Kevin Lehnert (89. Minute)

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